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JURA Gebäudereinigung: Aktuelles

Reinigungsfreundliche Bauplanung senkt Folgekosten

01.03.2013

Altenstadt/Iller. Durch eine reinigungsgerechte Bauplanung lassen sich die Reinigungskosten eines Gebäudes um bis zu 30 Prozent senken. Zu diesem Fazit kommt die Fachzeitschrift rationell reinigen in ihrer Ausgabe 1.2013. Und bestätigt damit die Erfahrungen der JURA Gebäudereinigung in den vergangenen fünf Jahren. Weil Gebäudereinigungsmeister Jusuf Radoncic sich immer wieder mit mangelhaft durchdachten Nutzungsflächen und aufwändig zu reinigenden Oberflächen konfrontiert sah, etablierte er einen neuen Service: reinigungsfreundliche Bauberatung für Architekten und Bauherren.

„So mancher Bauherr ärgert sich heute, unsere Beratung zur reinigungsfreundlichen Bauplanung nicht frühzeitig in Anspruch genommen zu haben“, berichtet Unternehmer Radoncic von seinen Erfahrungen. Von außen schwer zugängliche Festverglasungen, zu klein geplante Schmutzschleusen oder Türen, und für die vorgesehene Nutzung nicht geeignete Bodenbeläge sind die Planungsdefizite, die ihm am häufigsten begegnen.  Bei rechtzeitiger Prüfung der Bauplanung durch einen Reinigungsexperten hätten sich diese Fehler häufig noch ohne Mehrkosten beheben lassen. Und dem Bauherrn unnötig hohe Kosten für den Unterhalt seines Gebäudes erspart. Je nach Reinigungsgrundfläche und Nutzungsart summiert sich die Kostenersparnis durch eine reinigungsfreundliche Bauplanung nämlich schnell von mehreren hundert Euro bei einem Privathaus bis zu mehreren tausend Euro pro Jahr in öffentlichen Einrichtungen.

Günstiger Bodenbelag, günstige Reinigung?

Bei seiner Bauberatung konzentriert sich Radoncic zunächst auf die Hauptkostentreiber: Bodenbeläge, Sauberlaufzonen, Sanitärbereiche und Glasflächen. Eine grundsätzliche Prüfung durchlaufen sämtliche reinigungsrelevanten Materialien sowie die Gestaltung der Räumlichkeiten. Bodenbeläge sollten langlebig, wirtschaftlich in der Reinigung und auf die beabsichtigte Nutzung abgestimmt sein. Da gilt es, Vor- und Nachteile unterschiedlicher Materialien abzuwägen. Neben den Anschaffungs- und Reinigungskosten sind schon bei der Bauplanung die Kosten für nötige Pflegeintervalle zu berücksichtigen. Ein PVC-Boden ist zwar günstig in der Anschaffung, leicht zu reinigen und benötigt keine Pflege. Brennt PVC aber, so entstehen giftige und gefährliche Dämpfe, die zuverlässig jegliche Elektronik im Gebäude zerstören. Holzbeläge dagegen kosten in der Anschaffung deutlich mehr, sind aber extrem langlebig und leicht zu reinigen. Dafür müssen Holzböden aber regelmäßig gepflegt und alle fünf bis zehn Jahre abgeschliffen werden. Nicht zu vergessen: Auch über reinigungsfreundliche Wand-Boden-Abschlüsse wie zum Beispiel Hohlkehlen lassen sich Kosten sparen.

Je nach Gebäude fließen im nächsten Schritt der reinigungsfreundlichen Bauplanung zudem Sonnenschutzvorrichtungen, Oberlichter, Treppenhäuser, Dachneigungen, Elektroinstallationen, Wasserzapfstellen und Entsorgungseinrichtungen mit in die Beratung ein.  Sie alle sollten leicht erreichbar sein und für die spätere Reinigung optimiert.  Schwer und nur sehr aufwändig zu reinigende Flächen wie geätztes oder sandgestrahltes Glas oder gebürstetes Edelstahl rät Radoncic, möglichst gar nicht oder nur ganz gezielt zu verwenden.

Reinigungsfreundliche Bauplanung, das Plus an Service

Die Betriebskosten eines Gebäudes werden zu 40 bis 50 Prozent von den Reinigungskosten bestimmt. Hochgerechnet sind das drei bis sechs Prozent der gesamten Bausumme pro Jahr. Da amortisiert sich eine Bauberatung schnell, häufig schon im ersten Jahr. Architekten können ihren Bauherren durch reinigungsfreundliche Bauplanung nicht nur bares Geld sparen, sondern diese zusätzliche Serviceleistung auch in ihrer Außendarstellung gewinnbringend nutzen.